Barmbek-Süd – Kanäle, Türme und Komponisten

Barmbek-Süd von der Alstercity aus

Was ist typisch für Hamburg? Der Hafen, die Reeperbahn oder der Michel? Na klar, stimmt alles, aber es gibt ein Gebiet in Hamburg, dass das Prädikat „typisch Hamburg“ wie kein zweites verdient, ohne dabei mit touristischen Attraktionen glänzen zu müssen. In den Straßen Barmbeks verbrachte Helmut Schmidt seine Kindheit und trällerte Lotto King Karl seine ersten Liedchen. Hier dominiert der Backstein und hier schlug das Arbeiterherz Hamburgs. Seit 1951 ist Barmbek in die Stadtteile Barmbek-Nord, Barmbek-Süd und Dulsberg unterteilt. Ich schaue mich heute zwischen Osterbek-und Eilbekkanal in Barmbek-Süd um.

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Winterhude – Ein Stadtteil mit vielen Gesichtern

Die Alster in Winterhude

Hin und wieder werden die Hamburger Bürger von Zeitungen oder Webseiten dazu aufgerufen, ihren Lieblingsstadtteil zu wählen. Ein Name, der dabei immer wieder fällt, ist Winterhude. Mit diesem Flecken Hamburg verbindet man in erster Linie stuckverzierte Altbauwohnungen oder Villen an der Alster. Doch Winterhude hat viele Gesichter: zum Beispiel die Ende der 1920er Jahre als moderne Arbeitersiedlung erbaute Jarrestadt. Oder die Bürolandschaften der City Nord, in der einige der renommiertesten Arbeitgeber der Hansestadt residieren. Und natürlich liegt auch der Hamburger Stadtpark mit dem Planetarium auf dem Gebiet Winterhudes.

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Alsterdorf – Ein Häuschen im Grünen

Die Alster in Alsterdorf

Der zentral gelegene Stadtteil mit U-Bahn-Anschluss besticht durch viel Wasser, reichlich Grün und kommt fast ohne Bausünden aus. Wie viele andere Orte am Alsterlauf ist auch das Gebiet des heutigen Stadtteils Alsterdorf schon seit Jahrhunderten besiedelt. Sein gegenwärtiges, hübsches Gesicht bekam der Stadtteil in der ersten Hälfte des vorherigen Jahrhunderts. Anfang der 20er Jahre entstanden die ersten Villen in der Braband- und Inselstraße. Dass Alsterdorf zu dieser Zeit mit den Vera-Filmwerken auch ein Zentrum der deutschen Filmproduktion beherbergte und hier Filme mit damaligen UFA-Stars wie dem Oscargewinner Emil Jannings gedreht wurden, nimmt man dem Stadtteil sofort ab. In den 30ern kamen die roten Klinkerhäuser der „Gartenstadt Alsterdorf“ dazu. Aber auch die in den letzten Jahrzehnten realisierten mehrgeschossigen Wohnbauten fügen sich harmonisch in das „Schöner Wohnen“-Bild des Stadtteils ein.

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Ohlsdorf – Mehr als nur ein Friedhof

Ohlsdorf Fuhlsbüttler Straße

Ein Friedhof als Mittelpunkt eines Stadtteils? Man kann in Ohlsdorf schon schnell den Eindruck gewinnen, dass sich vieles um das Thema Tod dreht. Auf Höhe des Haupteinganges des größten Parkfriedhofs der Welt reihen sich Steinmetzbetriebe an Bestattungsfirmen und Blumenläden an Cafés für Trauergäste. Wer bisher noch dachte, so etwas wie einen „Sarg-Discounter“ gäbe es in Deutschland nicht, wird hier eines besseren belehrt. Bei 4.700 Beisetzungen und über 2 Millionen Besuchern jährlich ist es aber kein Wunder, dass sich rund um den Friedhof eine umtriebige Dienstleistungsindustrie angesiedelt hat.

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